Das passiert, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören

Jedenfalls wird mit sofortiger Wirkung der Nikotinentzug den permanenten Geldentzug aus Ihrer Brieftasche beendet – doch das ist nur der schnöde monetäre Aspekt. Die körperlichen Veränderungen, die sich jetzt nach und nach einstellen, sind wirklich beeindruckend.

Es tut sich was
  • Keine halbe Stunde nach der letzten Zigarette sinken Puls und Blutdruck.
  • Bereits einen halben Tag später hat sich der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut normalisiert – den Organen wird mehr Sauerstoff zugeführt.
  • Schon ab dem zweiten Tag beginnt das Herzinfarktrisiko zu sinken – und es sinkt kontinuierlich weiter mit jedem weiteren rauchfreien Tag.
  • Innerhalb der ersten Woche werden sich der Geruchs- und Geschmackssinn erholen – kulinarische Genüsse werden intensiver wahrgenommen und das Bedürfnis zum "Nachwürzen" wird sinken. (Und: Man kann nicht nur selber besser riechen, sondern riecht auch besser.)
  • Die Durchblutung und die Funktion der Lunge haben sich nach zwei bis drei Wochen schon verbessert.
  • Ungefähr einen Monat braucht"s, bis die Selbstreinigungskräfte des Körpers in Schwung kommen – jetzt lässt sich"s zunehmend freier durchatmen – vorbei mit "atemlos durch die Nacht". Bis sich Lunge, Bronchien und die kleinen Flimmerhärchen, die Schleim abtransportieren, vollständig regeneriert haben, bis die Hustenfälle ganz vorbei sind, kann aber ein dreiviertel Jahr ins Land gehen. Inzwischen hat sich auch das Risiko zum Beispiel an einer Bronchitis oder Lungenentzündung zu erkranken, deutlich reduziert.
  • Nach einem Jahr ist Halbzeit, bezogen auf die Koronare Herzkrankheit: Die Gefahr, daran zu erkranken, hat sich halbiert. Nach frühestens zwei nikotinfreien Jahren kann das Herzinfarktrisiko sich wieder auf dem Niveau eines Nichtrauchers befinden.
  • Was sind schon fünf Jahre? Das ist die rauchfreie Zeitspanne, die nötig ist, um sich deutlich weniger Sorgen über die drohende Gefahr von Mund-, Rachen-, Speiseröhren- und auch Blasenkrebs machen zu müssen. Auch die Gefahr andere (rauchertypische) Karzinome wie Lungen-, Kehlkopf- oder Bauchspeichelkrebs zu entwickeln, sinkt kontinuierlich.
Wer nicht mehr raucht, darf sich also auf einiges gefasst machen: Generell auf eine höhere Lebenserwartung, auf besseren Sex und erhöhte Fruchtbarkeit, auf eine ansprechendere Optik (Haut, Zähne … nicht nur Verfärbungen verschwinden, die bessere Durchblutung lässt den Teint frischer und glatter werden), auf eine allgemeine Steigerung der Fitness … Wenn nicht jetzt, wann dann?!

Unsere Empfehlungen für Sie

  1. 1
  2. 2

Weitere Artikel