Herbst - höchste Zeit, die Abwehrkräfte zu stärken

In Zeiten wie diesen ist ein gesundes Immunsystem enorm wichtig, um durch Viren und Bakterien verursachten Krankheiten erfolgreich Paroli bieten zu können. Und dadurch helfen wir nicht "nur" unsere eigene Gesundheit zu bewahren, sondern schützen auch unsere Mitmenschen, indem wir nicht als Überträger von Husten, Schnupfen und anderen Infektionskrankheiten fungieren.

Psychische Ausgeglichenheit stärkt auch die Immunabwehr

Das Stresshormon Cortisol zum Beispiel schwächt nicht nur unser Nervenkostüm, sondern zudem unsere Abwehrkräfte. Wir sollten in unserem Alltag also für genügend Ruhepausen sorgen, damit wir Stress (und die ihn begleitenden Hormone) abbauen können. Diese "Stress-Pausen" können durchaus aktiv verbracht werden, etwa mit Bewegung in Licht und Luft – dadurch wird die Produktion "positiver" Hormone wie Vitamin D oder Serotonin ermöglicht/angeregt. Bewegung ist grundsätzlich ein wichtiger Faktor, wenn es um den Erhalt unseres Wohlbefindens geht, vor allem Ausdauersportarten helfen den "Killerzellen" in unserem Organismus auf die Sprünge. Wer regelmäßig moderat sportelt, wird nachgewiesenermaßen seltener krank; exzessiv Sport zu betreiben (Leistungssport) kann allerdings das Gegenteil bewirken.
"Wer schläft, sündigt nicht." – und verbessert nebenbei seine Krankheitsabwehr. Unsere Hormone finden ihr Gleichgewicht im Schlaf, sieben Stunden täglich wären wünschenswert.

Wir wappnen uns gegen Temperaturschwanken

Ein dem Wetter angepasstes Outfit ist selbstverständlich wichtig. Um weder zu dick noch zu dünn  gekleidet zu sein, bietet sich jetzt das "Zwiebelsystem" an.
Durch Kneipp- oder Saunagänge können wir unseren Körper außerdem dazu erziehen, weniger empfindlich auf Temperaturschwankungen zu reagieren.

Auch drinnen für ein angenehmes Klima sorgen

Man sollte es sich auch im Winter zuhause nicht zu gemütlich machen, was die Raumtemperatur anbelangt; in Wohn- und Arbeitsräumen sind 20 bis 23 C° angemessen, im Schlafzimmer sollten es maximal 20 C° sein.
Da trockene Luft unsere Schleimhäute strapaziert und der Verbreitung von Krankheitserregern förderlich ist, empfiehlt das Robert-Koch-Institut drei- bis viermaliges Stoßlüften täglich für jeweils zehn Minuten.

Hygiene

Die Hände täglich mehrmals am Tag gründlich (20 bis 30 Sekunden lang) zu waschen ist so einfach wie effektiv, wenn es um die Vermeidung von Infektionen geht. Sowieso vor dem Essen und immer unmittelbar, nachdem man zuhause eingetroffen ist. Wer es dann noch schafft, sich zwischendurch nicht ins Gesicht zu fassen, reduziert das Risiko einer Ansteckung noch mehr.

Last, but not least, braucht unser Immunsystem Vitamine und Mikronährstoffe, um fit zu sein

Abwechslungsreiche Mischkost mit viel Obst und Gemüse ist ebenso wichtig wie eine großzügig bemessene Flüssigkeitszufuhr, um widerstandfähig gegen Krankheiten zu sein.

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